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Flughafengegner

Seit dem ersten Gedanken an einen Großflughafen am Standort BBI, steht dieses Vorhaben in negativer Kritik. Ein Schleier von Widersprüchen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen liegt über jedem Schritt der Vorhabensrealisierung.
Nicht nur zahlreiche der 100.000 betroffenen Anwohner, sonderen auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft sprachen sich sehr früh gegen den jetzigen Standort in Schönefeld aus. Warum trotzdem in Schönefeld hgebaut wird ist nicht verständlich.


Verkehrsanbindung

Schienenanbindung/Bahnhof

Das Terminal wird durch einen Eisenbahntunnel erschlossen, der in Ost-West-Richtung verläuft. Der Tunnel unterquert auf einer Länge von etwa 2,2 Kilometern das Vorfeld, das Terminalgebäude mitsamt dem östlich folgenden Flughafencenter sowie weiter östlich Grünflächen und Straßenverkehrswege. Die Gesamtlänge des Tunnels beträgt ungefähr 3,1 Kilometer. Er ist in neun Teilabschnitte untergliedert, die zeitlich versetzt zueinander errichtet werden. Die Baugruben der Bauwerke werden dazu größtenteils im Schutze einer Grundwasserabsenkung errichtet, sodass ein konventioneller Aushub erfolgen kann. In den Baugruben werden anschließend die Bauwerke als Stahlbetonkonstruktionen (Weiße Wanne) in Ortbetonbauweise errichtet. Nach der Fertigstellung wird die Grundwasserabsenkung abgeschaltet und die Restbaugruben werden verfüllt. Als Teil dieser Tunnelbauwerke soll direkt unter dem Terminal ein sechsgleisiger Bahnhof entstehen, der sich innerhalb von 17 Minuten von der Berliner Innenstadt aus erreichen lässt. Von den sechs Gleisen sind zwei für die S-Bahn (Anschluss als Kopfbahnhof von Westen, Verbindung zum bisherigen Bahnhof Schönefeld durch Verlängerung der Strecke S9/S45) und vier Gleise für die Fernbahn (IC- und ICE-Anschluss als Durchgangsbahnhof) vorgesehen. Dabei wird die neu zu errichtende Strecke im Westen vom Berliner Außenring herangeführt, untertunnelt den Flughafenbereich und wird nicht über die bestehende Flughafenanschlussstrecke (ehemalige Henschel-Werksbahn), sondern weiter südlich auf die Görlitzer Bahn in Höhe Bohnsdorf/Grünau geführt. Dadurch ist ein Verkehrsanschluss sowohl von Westen von der Anhalter und Dresdner Bahn her, als auch von Osten von Königs Wusterhausen sowie von Berlin über die Görlitzer Bahn möglich. Da der Flughafen südlich von Berlin liegt, reicht sein unmittelbares Einzugsgebiet über den Eisenbahnfernverkehr bis Dresden, Halle und Leipzig. Die Berlin-Dresdner Eisenbahn wird frühestens ab 2011 für Geschwindigkeiten bis 200 km/h ausgebaut (mittelfristig zurückgestellte zweite Ausbaustufe [40][41]) und könnte dann Dresden mit Fahrzeiten von etwa einer Stunde an den Flughafen anbinden. Die Berlin-Anhaltische Eisenbahn verbindet als fertiggestellte Ausbaustrecke Berlin mit Leipzig und Halle bereits in gut einer Stunde Fahrzeit. Im Fernverkehr soll der Flughafenbahnhof in jede Richtung im Zwei-Stunden-Takt angebunden werden[42]. Nach der Planung soll die Hälfte der Flugreisenden BBI auf der Schiene erreichen.[43] Eine Regionalbahn als „Flughafen-Express“ soll dann von Berlin Hauptbahnhof mit Zwischenhalten in Berlin Potsdamer Platz und Berlin Südkreuz ohne weiteren Halt zum Flughafen führen. Die Frage des Betreibers ist derzeit noch offen. Planungen zur Verlängerung der jetzt schon relativ langen U-Bahnlinie 7 über die Station Rudow hinaus bis BBI sind derzeit zurückgestellt. Mit der Ausführung des Tunnelrohbaus wurde eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) beauftragt, die sich aus mittelständischen Berliner Bauunternehmungen zusammensetzt. Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2007. Die Tunnelstation liegt in etwa 14,5 Meter Tiefe unter Gelände als unterstes Stockwerk des neuen Terminals. Drei Bahnsteige mit je elf Metern Breite sollen errichtet werden, einer davon für die S-Bahn.[44]. Im November 2007 erfolgte die Auftragsvergabe zu den Rohbauarbeiten der westlichen Schienenanbindung, sowie zu Oberbauarbeiten und zu den Bahnsteigen des zukünftigen Flughafenbahnhofs. Die beiden Aufträge umfassen 2,4 km Trogbauwerke, drei Eisenbahn- und vier Straßenbrücken. Rund 330.000 m³ Erdmassen werden bewegt, etwa 87.000 m³ Stahlbeton eingebaut. Insgesamt werden 33 km Gleise mit 23 Weichen verlegt.[45] Anfang Juli 2008 wurde der erste – 185 m lange – Abschnitt des Bahnhofs im Rohbau soweit fertiggestellt, dass darauf das Terminalgebäude errichtet werden kann.[46] Aufgrund von Verzögerungen bei der Fertigstellung der Berlin-Dresdner Bahn auf Berliner Gebiet sowie angekündigten Klagen ist im Moment (Stand: Januar 2008) unklar, ob und wie der Flughafen mit Aufnahme des Flugbetriebs an das Schienennetz angeschlossen sein wird. Nach Bahnangaben ist die Realisierung eines durchgehenden 15-Minuten-Taktes auf der bestehenden Strecke schwierig. Eine Arbeitsgruppe soll Möglichkeiten klären, wie der Flughafen auch vor Fertigstellung der Dresdner Bahn auf der Schiene angebunden werden kann.[43] Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgericht wird auch die Alternativ-Strecke über Ostkreuz aus Lärmschutzgründen nicht rechtzeitig fertig. Bahnintern rechnet man frühestens 2015 mit einem 15-Minuten-Takt. Bis dahin kann nur ein 30-Minuten-Takt realisiert werden[47]. Die Gesamtkosten für Bahnhof und Strecke belaufen sich auf etwa 636 Mio. Euro. Hiervon übernimmt der Bund 576 Mio. Euro sowie die Stadt Berlin und das Land Brandenburg jeweils 30 Mio. Euro. Allein zwischen 2007 und 2010 sollen 405 Mio. Euro investiert werden.[48] Die Unterzeichnung der Verträge erfolgte am 5. September 2006. Die Kosten für den Rohbau der Schienenanbindung (Tunnel und Bahnhof) wurden mit 285 Mio. Euro beziffert, nach Medienberichten[49] sollen die Kosten nicht über 160 Mio. Euro liegen. Die Bundesregierung rechnet zur Betriebsaufnahme mit 10,6 Millionen Bahnreisenden pro Jahr, davon nur 1,8 Millionen bei der relativ langsamen S-Bahn.[42]

Straße

Über die Straße erreicht man den Flughafen nur noch aus Richtung Osten über die BAB 113, die etwas nördlich des Autobahndreiecks Waltersdorf eine neue Ausfahrt erhalten hat. Die bisherige Zufahrt am alten Terminal Berlin-Schönefeld wird mit der Betriebsaufnahme des neuen Flughafens geschlossen.

Aus der Luft (Start- und Landebahnen)

Im Dezember 2007 wurde die sofortige Schließung der nördlichen Start- und Landebahn durchgeführt, sodass innerhalb weniger Monate das fehlende Stück von 650 Metern Autobahn (A 113) geschlossen werden konnte.[22] Somit wird bis zur Eröffnung der neuen Südbahn in Schönefeld nur eine Start- und Landebahn betrieben. Gleichzeitig wird die bisherige Südbahn zur neuen BBI-Nordbahn und von bisher 3000 auf 3600 Meter verlängert.[23] Der Abstand zwischen den Start- und Landebahnen beträgt 1900 Meter. Damit können beide Start- und Landebahnen ohne Beeinträchtigungen von Wirbelschleppen unabhängig voneinander betrieben werden.

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